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Ergebnis für das erste Halbjahr 1999/2000BERU legt im ersten Halbjahr deutlich zu: Umsatz steigt um 8%, Ergebnis nach Steuern legt inklusive außerordentlicher Erträge um 66% zuBoom im Geschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie Erstmals überschritten die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr (1.04.-30.09.1999) die 200 Mio DM Grenze. Mit der Ausweitung des Umsatzes um 7,8% liegt das Unternehmen über dem Jahresplanziel, den Umsatz aus internem Wachstum um 5 bis 6% zu steigern. Im Kerngeschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie erwirtschaftete BERU 52,4% des Konzernumsatzes. Mit technologischen Innovationen und der Gewinnung weiterer Neukunden wie GM und ISUZU gelang es BERU, den Umsatz überproportional zum europaweit um 20,5% wachsenden Dieselmarkt um 23,7% von 88,9 Mio DM auf 110,0 Mio DM zu steigern. Der Bereich Zündungstechnik für Benzinmotoren hatte demgegenüber Rückgänge von 9,8% von 82,3 Mio DM auf 74,2 Mio DM zu verzeichnen. Verantwortlich dafür waren geringer als erwartet ausgefallene Umsätze bei Zündspulen, rückläufiger Bedarf bei Verbindungsmitteln und die hohe Anzahl produzierter Diesel-PKW. Im Geschäftsfeld Sensoren, Funkentstörung und Allgemeine Industrie legte der Umsatz um 9,3% auf 25,9 (23,7) Mio DM zu. Vor allem bei Sensoren und im Systemgeschäft mit der Öl- und Gasbrennerindustrie erzielte BERU hohe Steigerungen. Margen weiter verbessert Durch die hohe Auslastung bei konsequenter Nutzung der Rationalisierungsmöglichkeiten im internationalen Fertigungsverbund wurde die Kostenstruktur weiter verbessert. Die Personalaufwendungen im Konzern stiegen geringer als der Umsatz um 5,2% von 59,3 Mio DM auf 62,4 Mio DM. Aufgrund der Umsatzausweitung und der Akquisition der Sparte elektronische Reifendruckkontrollsysteme von AMI Doduco nahm die Beschäftigtenzahl im Konzern zum Stichtag 30.9.1999 um 111 Mitarbeiter auf 1.682 (1.571) zu. Im ersten Halbjahr 1999/2000 beschäftigte BERU weltweit durchschnittlich 1.552 (1485) Mitarbeiter. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,5%. Die Personalaufwandsquote ging trotz gestiegener Beschäftigtenzahlen von 30,4% auf 29,7% zurück. Leistungsbedingt stiegen die Aufwendungen für den Materialeinsatz von 64,4 Mio DM auf 69,0 Mio DM. Die Quote konnte von 33,0% auf 32,8% zurückgeführt werden. Die hohe Auslastung der Produktionsanlagen machte überdurchschnittliche Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen notwendig, so dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die die Aufwendungen für Marketing und Vertrieb, Betrieb und Verwaltung enthalten, von 35,0 Mio DM auf 36,7 Mio DM zunahmen. Die Quote wurde auf 17,5 (18,0)% reduziert. Hohe Investitionen sichern das Wachstum Die Abschreibungen reflektieren die hohen Investitionen, die das Unternehmen getätigt hat. Die Abschreibungen auf Sachanlagen lagen mit 16,0 (13,2) Mio DM um 21,2% über dem Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr plant BERU Investitionen in Höhe von 40 Mio. DM. Betriebsergebnis wächst um 57% Durch den Verkauf der Beteiligung an dem US-amerikanischen Sensorenhersteller Optek erzielte BERU einen einmaligen Ertrag von 9,7 Mio DM. In Verbindung mit den durch konsequentes Kostenmanagement und laufende Rationalisierungsmaßnahmen erreichten Einsparungen konnte die EBIT-Marge von 15,0% auf 21,8% verbessert werden. Das EBIT (Ergebnis vor Beteiligungs- und Finanzergebnis und Steuern) wuchs von 29,2 Mio DM auf 45,8 Mio DM. Bereinigt um Optek steigerte BERU das EBIT um 23,6% auf 36,1 Mio DM. Ergebnis vor Steuern 52% über Vorjahr Das Finanzergebnis lag mit 2,0 (2,3) Mio DM leicht unter dem Vorjahreswert so daß sich das Vorsteuerergebnis um 51,7% von DM 31,5 Mio DM auf 47,8 Mio DM stellte. Bereinigt um den Ertrag aus dem Optek-Verkauf stieg das Vorsteuerergebnis um 21,0% auf 38,1 Mio. DM. Die Vorsteuerrendite stieg von von 16,2% auf 22,8%. Nachsteuerergebnis profitiert von niedrigerer Steuerquote Im Ergebnis nach Steuern fiel der Zuwachs höher aus. Die zunehmende Optimierung des internationale Produktionsverbunds und niedrigere Körperschaftssteuersätze ließen die Steuerquote von 51,7% auf 47,3% sinken. Das Nachsteuerergebnis in den ersten sechs Monaten des Vorjahres wurde um 65,8% übertroffen werden und stieg von 15,2 Mio DM auf 25,2 Mio DM. Bereinigt um den Optek-Ertrag lag der Anstieg bei 32,9%. DVFA-Ergebnis je Aktie steigt auf DM 2,02 Nach DM 1,52 (Goodwill-Abschreibungen im Einzelabschluß und aus der Kapitalkonsolidierung im Konzern wurden nach Maßgabe der Gemeinsamen Arbeitsgruppe der DVFA/SG nicht mehr in das DVFA/SG-Ergebnis miteinbezogen) steigerte BERU das DVFA-Ergebnis je Aktie um 32,9% auf DM 2,02. Weiterer Ausbau im Bereich Elektronik Der BERU Vorstandsvorsitzende, Ulrich Ruetz, ist zuversichtlich, die dem Geschäftsjahr zugrunde liegenden Planzahlen zu erreichen. Für das Gesamtjahr (1. April 1999 bis 31. März 2000) rechnet BERU mit einem Umsatzanstieg aus internem Wachstum von 5_6%. Hinzu kommt die Ausweitung des Konsolidierungskreises um BERU Mexiko und BERU Korea, die weitere 2_3% zum Umsatz beisteuern und erste Umsatzbeiträge in Höhe von rund 5 Mio DM aus der im September 1999 von AMI Doduco übernommenen Sparte Elektronische Reifendruckkontrollsysteme. Das Ergebnis ohne Berücksichtigung von Sondereffekten soll mindestens proportional zum Umsatz wachsen. Durch den Verkauf der Beteiligung an Optek Technologies, Inc., USA fließen einmalig sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 9,7 Mio DM dem Vorsteuerergebnis zu. Neben dem Ausbau der internationalen Marktstellung in der Dieselkaltstarttechnologie wird sich BERU bei weiteren Zukäufen und in der Produktentwicklung auf die Elektronik konzentrieren. Das im September übernommene spanische Elektronikunternehmen Sistemas de Microelectronicas, S. A., Vitoria wird in diesem Zusammenhang mit Hybridschaltungen, elektronischen Steuerungen (ECUs) und Regelungen für die Fahrzeug- und Kommunikationsindustrie zu den elektronischen Produktkonzepten der BERU AG, wie dem Dieselsofortstartsystem 2000, sowie zur Weiterentwicklung und Produktion der elektronischen Reifendruckkontrollsysteme beitragen. Für beide Bereiche erwartet BERU in den nächsten Jahren deutliche Zuwachsraten.
BERU Aktiengesellschaft, Konzern Gewinn- u. Verlustrechnung
Kapitalflußrechnung des Konzerns
Cash flow des Konzerns
Die seit Oktober 1997 börsennotierte BERU Aktiengesellschaft ist mit einem geschätzten Weltmarktanteil von über 40 Prozent bei Glühkerzen für Dieselmotoren weltweit führender Anbieter in der Diesel-kaltstarttechnologie. Im Bereich der Zündungstechnik für Benzinmotoren ist BERU ebenfalls einer der vier führenden Anbieter in Europa. Außerdem produziert das Unternehmen Entstörmittel, Sensoren, Zündsysteme für die Öl- und Gasbrennerindustrie sowie elektronische Steuerungen. BERU zählt nahezu alle Automobil- und Motorenhersteller der Welt zu seinen Kunden. Sitz der AG ist Ludwigsburg.
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