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Ergebnis für das erste Quartal 2000/01BERU steigert Gewinn vor Sondererträgen im ersten Quartal um 17%Ludwigsburg, 23. August 2000 Die BERU Aktiengesellschaft wächst weiter zweistellig. Das Ludwigsburger Unternehmen hat den Konzernumsatz im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2000/01 (1. April bis 30. Juni 2000) um 10,8% auf 114,7 Mio DM gesteigert. Der anhaltende Trend zu Dieselfahrzeugen sowie die erfolgten Akquisitionen im Bereich der Zündungstechnik für Benzinmotoren und Elektronik haben maßgeblich zum Wachstum der Gruppe beigetragen. Im Vorjahr lag der Umsatz noch bei 103,5 Mio DM. Vor Sondererträgen legte das Ergebnis nach Steuern um 16,7% auf 10,5 Mio DM zu. Mit der Einrichtung des Geschäftsfeldes Elektronik und Sensorik trägt der Konzern der zunehmenden strategischen Ausrichtung der unternehmerischen Aktivitäten auf die Fahrzeugelektronik und die Sensortechnik Rechnung. EBIT-Marge auf konstant hohem Niveau Im vergleichbaren Vorjahresquartal war das Ergebnis stark durch den Verkauf der Beteiligung an dem US-amerikanischen Sensorenhersteller Optek Technologies, in Carrollton, Texas im Juni 1999 beeinflußt. Der im Vorjahr angefallene einmalige Ertrag aus dem Verkauf lag bei 9,7 Mio DM beziehungsweise 5,0 Mio DM nach Steuern. Dementsprechend lag das operative Ergebnis mit 18,1 Mio DM zwar unter dem Vorjahreswert von 26,2 Mio DM, bereinigt um den einmaligen Ertrag aus dem Optek Verkauf verzeichnete das EBIT im laufenden Quartal allerdings einen Zuwachs um 9,7% von 16,5 Mio DM auf 18,1 Mio DM. Die bereinigte EBIT-Marge blieb mit 15,8% nach 15,9% im Vorjahr annähernd konstant. Aufgrund der dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Liquidität von über 150 Mio DM verbesserte sich das Finanzergebnis auf 1,5 (1,0) Mio DM. Vor Steuern verdiente das Unternehmen 19,6 (27,2) Mio DM. Ohne den Optek Verkauf im Vorjahr verzeichnete BERU im Vorsteuerergebnis einen Anstieg um 12,0% von 17,5 Mio DM auf 19,6 Mio DM. Steuerquote weiter rückläufig Die Steuerquote des Konzerns, die im Vorjahr noch bei 48,5% gelegen hatte, konnte weiter auf 46,4% zurückgeführt werden. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren verstärkt international ausgerichtet und profitiert nun zunehmend von der internationalen Struktur des Produktions- und Absatzverbundes im Konzern. Nach Steuern ging der Periodenüberschuß von 14,0 Mio DM auf 10,5 Mio DM zurück. Auch im Nachsteuerergebnis ergab sich ohne den Optek-Sonderertrag des Vorjahres ein Zuwachs ausgehend von 9,0 Mio DM um 16,7% auf 10,5 Mio DM. Mitarbeiterzahlen steigen Die Einbeziehung der übernommenen Tochtergesellschaften BERU Automotive Co. Ltd., Shihung City, Korea und BERU S.A. de C.V., Civac-Jiutepec, Mexiko, des spanischen Elektronikunternehmens Simesa S.A., Vitoria (jetzt BERU Microelectrónica S.A.) sowie der übernommenen Produktlinie Elektronische Reifendruck-Kontrollsysteme führte zu einem deutlichen Anstieg der Mitarbeiterzahlen von 1.589 auf 1.955. Der gleichzeitige Ausbau der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in der Elektronik brachte erwartungsgemäß einen Anstieg der Personalaufwandsquote auf 31,0 (30,1)% mit sich. Demgegenüber entwickelte sich die Materialaufwandsquote von 33,7% auf 33,6% rückläufig. Fortgesetzte Zuwächse in der Dieselkaltstarttechnologie Als Marktführer profitiert BERU im Kerngeschäftsfeld der Dieselkaltstarttechnologie von dem anhaltenden Diesel-Boom bei Personenkraftwagen in Europa. Die Neuzulassungen bei Diesel-PKW in Deutschland lagen in den ersten sechs Monaten 2000 bei 19%. In Europa wurden rund 20% mehr Dieselfahrzeuge neu zugelassen, weltweit lag das Wachstum bei etwas unter 15%. In diesem Umfeld entwickelte sich BERU parallel zum Markt und steigerte die Umsatzerlöse in der Dieselkaltstarttechnologie um 14,8% von 51,4 Mio DM auf 59,0 Mio DM. Akquisitionen bringen Zuwachs auch bei Zündungstechnik für Benziner In Deutschland entwickelte sich das Marktumfeld im ersten Halbjahr 2000 schwach. Die Neuzulassungen waren um 11% rückläufig. Bei BERU erhöhte sich im Geschäftsfeld Zündungstechnik für Benzinmotoren trotz dieses schwachen Marktumfelds in Deutschland der Umsatz um 5,6% auf 39,9 (37,8) Mio DM. Zu dieser positiven Gesamttendenz trug maßgeblich die erstmalige Einbeziehung der BERU S.A. de C.V., Civac-Jiutepec, Mexiko bei. Drittes Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik aufgebaut Mit der Einrichtung des dritten Geschäftsfeldes Elektronik und Sensorik richtet sich BERU auf die steigende Bedeutung dieser Tätigkeitsbereiche und die erwarteten Zuwächse in der Fahrzeugelektronik und der Sensortechnologie aus. Dieses Geschäftsfeld umfaßt zudem die Aktivitäten mit Zündungssystemen und elektronischen Steuerungen für die Öl- und Gasbrennerindustrie. Die Umsatzerlöse legten im ersten Quartal um 10,5% auf 15,8 (14,3) Mio DM zu. Steigerungen auch für das Gesamtjahr angestrebt Aufgrund der starken Zuwächse bei Dieselfahrzeugen ist das BERU Management auch angesichts der verhaltenen Automobilkonjunktur in Europa und der schwachen Entwicklung in Deutschland für das Gesamtjahr weiterhin zuversichtlich den Umsatz planungsgemäß um 6 bis 7% steigern zu können. Ziel ist es, das DVFA/SG-Ergebnis analog auszuweiten.
BERU Aktiengesellschaft, Konzern Gewinn- u. Verlustrechnung
Kapitalflußrechnung des Konzerns
Cash flow des Konzerns
Die seit Oktober 1997 börsennotierte BERU Aktiengesellschaft ist mit einem geschätzten Weltmarktanteil von über 40% bei Glühkerzen für Dieselmotoren weltweit führender Anbieter in der Dieselkaltstarttechnologie. Im Bereich der Zündungstechnik für Benzinmotoren zählt die Gesellschaft ebenfalls zu den vier führenden Anbietern in Europa. BERU expandiert stark in den Elektronikbereich mit dem Schwerpunkt kompletter, elektronischer Systemlösungen für die Fahrzeugindustrie. Außerdem entwickelt und produziert das Unternehmen Sensortechnologie und Zündsysteme für die Öl- und Gasbrennerindustrie. BERU zählt nahezu alle Automobil- und Motorenhersteller der Welt zu seinen Kunden. Sitz der AG ist Ludwigsburg, Deutschland.
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