![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ergebnis für das erste Quartal 2001/02BERU mit 35% Ertragsplus im ersten QuartalLudwigsburg, 16. August 2001 Die BERU Aktiengesellschaft hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 (1. April bis 30. Juni 2001) 35,0% mehr verdient. Während der Konzernumsatz um 10,9% auf 65,0 (58,6) Mio Euro kletterte, stieg das Ergebnis nach Steuern überproportional von 5,4 Mio Euro auf 7,3 Mio Euro. Der anhaltende Trend zu Dieselfahrzeugen, das Wachstum im Elektronikbereich sowie die erfolgten Akquisitionen im Bereich der Zündungstechnik für Benzinmotoren haben maßgeblich zum Wachstum der Gruppe beigetragen. Operative Marge konstant Trotz anhaltend hoher Vorleistungen für die Aktivitäten im Bereich der Elektronischen Reifendruck-Kontrolle konnte die operative Marge (EBIT) mit 15,7 (15.8)% auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten werden. Das Ergebnis vor Steuern Zinsen und Abschreibungen (EBIT) stieg um 10,9% von 9,2 Mio Euro auf 10,2 Mio Euro. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis wuchs auf 1,1 (0,8) Mio Euro. Für das Gesamtjahr rechnet BERU allerdings aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten der Geldanlagen und des rückläufigen Zinstrends mit unter dem Vorjahr liegenden Zinserträgen. Vor Steuern verdiente das Unternehmen 13,0% mehr, das Vorsteuerergebnis legte auf 11,3 (10,0) Mio Euro zu. Ergebnis nach Steuern steigt um 35% Die Steuerquote des Konzerns, die zum Jahresende noch bei 42,6% gelegen hatte, ging deutlich auf 35,4% zurück. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren verstärkt international ausgerichtet und profitiert nun zunehmend von der internationalen Struktur. Darüberhinaus wirkte sich das Steuersenkungsgesetz aufgrund des versetzten BERU-Geschäftsjahres erstmals positiv aus. Hinzu kam der steuerfreie Ertrag aus der Veräußerung eines Aktienpakets an der US-amerikanischen Gesellschaft Stoneridge, Inc., Warren, Ohio in Höhe von 0,6 Mio Euro. Für das Gesamtjahr geht BERU davon aus, daß die Steuerquote leicht unter dem Vorjahr liegen wird. Das Ergebnis nach Steuern fiel um 35,2% höher aus und erreichte 7,3 Mio Euro. Das DVFA-Ergebnis je Aktie stieg auf 0,67 (0,51) Euro. Personalaufwandsquote rückläufig Leicht rückläufig entwickelte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern. Nach 2.095 Mitarbeitern zum Geschäftsjahresende beschäftigte BERU im ersten Quartal 2.083 Personen. Trotz der hohen Personalaufwendungen, die für den Aufbau einer schlagkräftigen Entwicklung für die Produktlinie Elektronische Reifendruck-Kontrollsysteme notwendig waren, gelang es, die Personalaufwandsquote wieder auf 30,6 (31,1)% zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote legte dagegen von 33,6 auf 39,2% zu. Maßgeblich dafür waren ein im Quartal veränderter Produktmix durch die Einbeziehung der Hyunil Electronics Co., Ltd., Chungju, Südkorea, sowie der steigende Anteil der Fahrzeugelektronik, die einen höheren Matrialaufwandsanteil mit sich bringt. Außerdem baute das Unternehmen im Hinblick auf den verstärkten Abverkauf in den Winterquartalen im ersten Quartal wie üblich die Bestände aus. Zuwächse in allen Geschäftsfeldern BERU profitiert mit einem Weltmarktanteil von mehr als 40% bei Dieselkaltstartanlagen für Pkw vom anhaltenden Diesel-Boom in Europa. Mit 32,7 (30,2) Mio Euro überstiegen die Erlöse im Geschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie das Vorjahr um 8,3%. Aufgrund von Rückgängen bei Wasserglühkerzen Nichtmotorapplikationen zur Zuheizung für den Wasserkreislauf sowie eines erheblich niedrigeren Produktionsvolumens in den USA, fiel das Umsatzwachstum bei BERU im Vergleich zum weltweiten Marktwachstum bei der Diesel-Pkw-Motorenproduktion, das im ersten Halbjahr 2001 bei ca. 10% lag, niedriger aus. In den USA war das Segment der leichten Nutzfahrzeuge, in dem der Dieselmotorenausstattung überproportional hoch ist, um mehr als 7% rückläufig. An den größten US Kunden, der Dieselmotoren für Ford, unter anderem für den wegen Reifenproblemen derzeit in der öffentlichen Diskussion stehenden Ford Explorer herstellt, lieferte BERU deutlich weniger. Die Lieferanteile bei den europäischen Kunden blieben konstant. Zündungstechnik für Benziner wächst gegen Branchentrend Die Zündungstechnik für Benzinmotoren steigerte trotz der schwachen Pkw-Nachfrage in Europa und in den USA die Erlöse um 9,3% auf 22,3 (20,4) Mio Euro. Zu dieser positiven Gesamttendenz trug neben hohen Zuwächsen bei Zündspulen, das starke Aftermarket-Geschäft und die Einbeziehung der Hyunil Electronics Co. Ltd. in Chungju, Südkorea in den Konsolidierungskreis bei, die insgesamt 3,5 Mio Euro zum Konzernumsatz beisteuerte. Zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet Hyunil mit Produkten der Zündungstechnik. Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik Die höchsten Zuwächse erreichte die Elektronik und Sensorik. Hier stieg der Umsatz um 25,0% auf 10,0 (8,0) Mio Euro. Nach wie vor treibt das Unternehmen die Entwicklung und Produktion der Elektronischen Reifendruck-Kontrollsysteme voran, die mit 1,8 Mio Euro 38,5% mehr zum Umsatz beisteuerten als im Vorjahr. Weitergehende Zuwächse konnten aufgrund der Verschiebung des Produktionsbeginns von zwei Oberklassemodellen die das BERU System als Serienausstattung erhalten sollen noch nicht erzielt werden. Erste Testergebnisse der US-Behörde National Highway und Transportation Safety (NHTSA) zeigen, daß die von BERU angewandte direkte, sensorbasierte Meßtechnologie den ABS basierten Lösungen vorgezogen wird. BERU rechnet hier ab 2004 mit einem zusätzlichen Umsatzpotential von 100_150 Mio Euro. Management auch für das Gesamtjahr zuversichtlich Auch angesichts des schwierigen Marktumfelds geht das BERU Management davon aus, weiter von den Megatrends Diesel und Elektronik zu profitieren. Ziel ist es, in der Dieselkaltstarttechnologie die mit dem Dieselschnellstartsystem ISS erreichte technologische Führungsrolle in eine mindestens marktkonforme Steigerung der Erlöse umzusetzen. Neben BMW und VW haben bereits zwei weitere Hersteller ihre Absicht erklärt, das ISS einzusetzen. Für das Gesamtjahr beabsichtigt das Unternehmen, das interne Wachstum um 6% zu steigern und den Ertrag analog zu erhöhen. Zukäufe zur Ausweitung des Produktportfolios im Aftermarket- und Kerngeschäft und Akquisitionen neuer Technologien im Bereich der Fahrzeugelektronikanwendungen und Sensorik sollen darüberhinaus das Wachstum der Gruppe vorantreiben.
BERU Aktiengesellschaft, Konzern Gewinn- u. Verlustrechnung
Kapitalflußrechnung des Konzerns
Umsatz nach Segmenten (Vertriebswege)
Cash flow des Konzerns
Konzernbilanz zum 30. Juni 2001
Die seit Oktober 1997 börsennotierte BERU Aktiengesellschaft ist mit einem geschätzten Weltmarktanteil von über 40% bei Glühkerzen für Dieselmotoren weltweit führender Anbieter in der Dieselkaltstarttechnologie. Im Bereich der Zündungstechnik für Benzinmotoren zählt die Gesellschaft ebenfalls zu den vier führenden Anbietern in Europa. BERU expandiert stark in den Elektronikbereich mit dem Schwerpunkt kompletter, elektronischer Systemlösungen für die Fahrzeugindustrie. Außerdem entwickelt und produziert das Unternehmen Sensortechnologie und Zündsysteme für die Öl- und Gasbrennerindustrie. BERU zählt nahezu alle Automobil- und Motorenhersteller der Welt zu seinen Kunden. Sitz der AG ist Ludwigsburg, Deutschland.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||