BERU bringt neues intelligentes Zünd- und Diagnosesystem für Öl- und Gasheizgeräte zur Serienreife

Die Ludwigsburger BERU AG beliefert einen Teil der europäischen Heizungsindustrie mit kompletten Zündmodulen. Ein neues standardisiertes Zünd- und Diagnosesystem hilft Herstellern jetzt Kosten und Applikationsaufwand zu reduzieren.

(Ludwigsburg, 10. März 2005) Heizungen und Autos unterliegen immer strenger werdenden Emissionsschutz-Verordnungen. Hersteller versuchen dem unter anderem durch eine ständige Optimierung der Verbrennung gerecht zu werden. Die Ludwigsburger BERU AG ist, wenn es um die Entwicklung emissionsoptimierter Zündsysteme geht, wegen ihrer langjährigen technischen Erfahrung und Kompetenz im Heizungs-Zündungsbereich ein wichtiger Partner der europäischen Öl- und Gasbrennerindustrie.

Know-how-Transfer aus dem Automotive-Bereich

Zu den jüngsten BERU Innovationen auf diesem Gebiet zählt das neue BERU Zünd- und Diagnose-System (BZDS). BERU geht damit konstruktiv einen komplett neuen Weg, und nutzt dabei konsequent Synergien aus dem Automotive-Bereich des Unternehmens. Statt zusätzlicher, Einbauraum fordernder Sensoren verwenden die BERU Entwickler ausschließlich vorhandene Komponenten und ein modifiziertes Zündgerät. Zusätzlich zur Flammerkennung lässt sich mit dem System zukünftig auch eine geregelte Verbrennung realisieren. Dies entlastet die Umwelt, der Gerätenutzer kann Heizkosten sparen, der Installations- und Einstellaufwand wird reduziert.

Auf optimale Applikations- und Servicefreundlichkeit haben die BERU Entwickler beim neuen Zündgerät ebenfalls besonders Wert gelegt. Der Start der Serienproduktion ist für Anfang 2006 vorgesehen.

Hightech in Entwicklung und Produktion

BERU Zündsysteme bestehen aus elektronischen Zündgeräten, Zündelektroden, Zündleitungen, Sensoren sowie Schutzkappen, Steckern, Anschlagteilen und Entstörmitteln. Die Systemkomponenten entstehen auf modernsten Fertigungsanlagen und sind in punkto Betriebssicherheit, Energiebedarf, Lebensdauer und Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) optimal aufeinander abgestimmt.

Für EMV-Untersuchungen von Brennern und kompletten Units steht am BERU Stammsitz in Ludwigsburg eine neue EMV-Halle zur Verfügung. Mit Hilfe modernster Technik - und auf der Basis einer jahrzehntelangen Erfahrung in der Entstörung von Zündsystemen - lassen sich dort durch die Untersuchung einzelner Komponenten oder ganzer Systeme eventuelle Störquellen schnell und nachhaltig beseitigen. Um den hohen technischen und qualitativen Anforderungen der BERU Partner aus der europäischen Heizungsindustrie stets gerecht werden zu können, hat das Unternehmen unter anderem auch modernste Prüfstände für Dauerlaufversuche von Zündsystemen eingerichtet.

Vom Know-how aus dem Automotive-Bereich des Ludwigsburger Zündungsspezialisten profitieren dessen Entwicklungspartner aus dem Öl- und Gasheizgerätebereich auch bei den Isolatoren für Zünd- und Ionisationselektroden. Hier ist BERU durch die Technik des Keramikspritzens in der Lage, selbst komplexeste geometrische Formen produzieren und in einen Elektrodenblock integrieren zu können. Das spart Platz, erhöht die Betriebssicherheit und senkt die Montagekosten.

 
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Die aktuellen Beru Zündsysteme für Öl- und Gasbrenner gehen konstruktiv neue Wege, entlasten die Umwelt und helfen Heizkosten zu sparen.
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InhaltBERU bringt neues intelligentes Zünd- und Diagnosesystem für Öl- und Gasheizgeräte zur Serienreife
PI Nummer201
Datum10.03.2005
ZielgruppeHeizung
Umfang2.880 Zeichen
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