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BERU erzielt zweistelliges Umsatz- und Ergebniswachstum im 1. QuartalErfolgreiche Produktneuanläufe im Kerngeschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie und im jüngsten Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik führten zu einem hohen Umsatzwachstum im ersten Quartal, das über den Wachstumszielen des Konzerns im laufenden Geschäftsjahr liegt. Wesentliche Wachstumsträger waren vor allem die Produktlinien Instant Start Systems (ISS) und PTC-Zuheizsysteme. Gleichzeitig trug das europäische Handelsgeschäft zum guten Geschäftsverlauf bei. Angesichts eines zunehmend wettbewerbs- und preisintensiven Marktumfeldes rechnet der Konzern jedoch damit, dass sich ein derart hohes Umsatzwachstum nicht für das gesamte Geschäftsjahr aufrechterhalten lässt. Außerordentlich hohes Wachstum im Kerngeschäft Dieselkaltstarttechnologie Mit einem Plus von 21,2% erreichten die Umsätze im Kerngeschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie im ersten Quartal eine historische Höchstmarke von 44,0 (36,3) Mio Euro. Dabei legte das Pkw-Erstausrüstungsgeschäft mit einem Plus von 17,3% kräftig zu. Wesentlichen Anteil an dieser positiven Entwicklung hatten erfolgreiche Produktneuanläufe mit dem Dieselschnellstartsystem bei deutschen Herstellern und die Erhöhung von Lieferanteilen bei französischen, koreanischen und amerikanischen Herstellern. Moderate Zuwächse im Zündungsgeschäft In der Zündungstechnik für Benzinmotoren legten die Umsätze um 2,5% auf 28,9 (28,2) Mio Euro zu. Gleichzeitig schrumpften in Westeuropa die Pkw-Neuzulassungen mit Ottomotoren im ersten Halbjahr 2005 um circa 5%. Im Berichtszeitraum zeigte der Umsatz mit Zündspulen eine leichte Belebung. BERU ist es zudem gelungen, sich erfolgreich als größter Lieferant bei einem französischen Automobilhersteller zu positionieren. Der erwirtschaftete Umsatz des Teilkonzerns BERU Eyquem, der die komplette Zündkerzenproduktion der BERU Gruppe abdeckt, lag noch unter den Konzernerwartungen. BERU Eyquem erwirtschaftete jedoch ein positives operatives Ergebnis. Elektronik und Sensorik wächst zweistellig Im jüngsten Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik erzielte der Konzern im ersten Quartal 2005/06 ein Umsatzplus von 19,0% auf 25,0 (21,0) Mio Euro. Wesentlicher Wachstumsträger waren PTC-Zuheizsysteme. Der Umsatz mit dieser wichtigen Produktgruppe legte im Berichtszeitraum um 56% auf 6,7 (4,3) Mio Euro zu. Die Ausstattung neuer Modellreihen eines führenden deutschen Herstellers hatte daran wesentlichen Anteil. Die Umsätze mit elektronischen Reifendruck-Kontrollsystemen lagen dagegen mit 5,6 (6,1) Mio Euro leicht unter dem Vorjahresniveau. Bestehende Kundenaufträge wurden aufgrund der neuen gesetzlichen Verordnung in den USA verschoben und Ausstattungsquoten eingeschränkt. Ab September 2005 müssen im ersten Jahr der Einführung lediglich 20% aller neuzugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge pflichtmäßig mit Reifendruckkontrollsystemen ausgestattet werden. Im Folgejahr liegt diese Quote bei 70%. Vor diesem Hintergrund erwartet BERU im Bereich Reifendruckkontrollsysteme erst zum Ende des Geschäftsjahres und im Folgejahr wesentliche Umsatzsteigerungen. Erfreuliches Wachstum im Handelgeschäft BERU ist es gelungen, den Handelsumsatz im Berichtszeitraum um 9,5% auf 25,3 (23,1) Mio Euro zu steigern. Damit wurden rund 25,8% des Konzernumsatzes im Handel erwirtschaftet. Das Handelsgeschäft im Heimatmarkt Deutschland war dabei ein wesentlicher Wachstumsträger. Erfreulich entwickelte sich ebenfalls das europäische Handelsgeschäft, wobei Skandinavien und die E25 Länder ein besonders starkes Wachstum verzeichneten. Auch im Segment Allgemeine Industrie stieg der Konzernumsatz um 7,0% auf 6,1 (5,7) Mio Euro. BERU festigte damit seine Ertragskraft in diesem Segment. Starke Finanzposition Seine hohe Finanzierungskraft stellte der Konzern erneut mit einem um 24,8% auf 17,1 (13,7) Mio Euro gestiegenen Cashflow unter Beweis. Der operative Free Cashflow stieg auf 10,8 (4,4) Mio Euro. Die Nettofinanzposition erhöhte sich auf 79,5 Mio Euro im Vergleich zu 78,1 Mio Euro zum Geschäftsjahresende 31.März 2005. Zum 30. Juni 2005 beschäftigte BERU 2.741 (2.672) Mitarbeiter, davon 1.423 (1.460) im Inland. Ausblick Weiterhin prägen ein hoher Preisdruck seitens der Hersteller und hohe Preise für den Einkauf von Zulieferkomponenten die Geschäftsperspektiven. BERU erwartet ein lediglich moderates Wachstum der Automobilmärkte im laufenden Geschäftsjahr. Dennoch sieht sich der Konzern angesichts einer starken Produktpipeline gut für das weitere profitable Wachstum gerüstet. Ziel ist es, im laufenden Geschäftsjahr den Absatz im Kerngeschäft auszubauen und gleichzeitig Umsatz und operative Gewinne mit neuen Produktlinien deutlich zu steigern. Marco v. Maltzan, Vorstandsvorsitzender der BERU AG, erklärt vor diesem Hintergrund: „Wir beabsichtigen weiterhin trotz eines schwierigen Marktumfelds, den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr im hohen einstelligen Bereich zu steigern und unser operatives Ergebnis proportional voranzubringen. Der Trend zum Diesel in den Triademärkten Asien, Europa und den USA bildet einen soliden Pfeiler für unser weiteres Wachstum. Mit der zunehmenden Verbreitung unseres Dieselschnellstartsystems sehen wir uns in der Dieseltechnologie solide positioniert. Darüber hinaus erwarten wir Absatzsteigerungen im Bereich Elektronik und Sensorik bei PTC-Zuheizsystemen und Reifendruckkontrollsystemen.“ Konzern Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernbilanz
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