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BERU setzt Wachstumskurs im 6-Monatszeitraum 2005 fort„Wir haben unsere operativen Wachstumsziele trotz einer schwachen Automobilkonjunktur und eines verschärften Wettbewerbs in vollem Umfang erreicht. Gleichzeitig ist es BERU gelungen, die operative Effizienz und hohe Ertragskraft mit einer EBIT-Marge von über 14% erneut unter Beweis zu stellen“, kommentiert Marco v. Maltzan, Vorstandsvorsitzender der BERU AG, das Halbjahresergebnis. Starkes Wachstum in der Dieselkaltstarttechnologie Im Kerngeschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie verzeichnete BERU in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres ein Umsatzwachstum von 14,3% auf 91,8 Mio Euro nach 80,3 Mio Euro im Vorjahr. Wachstumsträger waren vor allem der Absatz von Glühkerzen und ISS-Dieselschnellstartsystem in der Erstausrüstung. BERU ist es gelungen, seine Führungsrolle in dem technologisch anspruchsvollen Segment zu behaupten und Marktanteile zu gewinnen. Der Konzern profitiert vom Dieseltrend in Westeuropa. Rückgang bei der Zündungstechnik Im Geschäftsfeld Zündungstechnik für Benzinmotoren belief sich der Umsatz auf 55,5 Mio Euro und lag damit -3,3% unter dem Vorjahreswert von 57,4 Mio Euro. Während sich der Zündspulenabsatz nach Plan entwickelte, lag der Umsatz mit Zündkerzen aufgrund der schwächeren Nachfrage nach Ottomotoren und einem erhöhten Preisdruck unter den Erwartungen. Der Umsatzbeitrag des Teilkonzerns BERU Eyquem, der im wesentlichen die gesamte Zündkerzenproduktion der Gruppe abdeckt, lag im ersten Halbjahr unter den Planungen. Auch das operative Ergebnis war noch nicht zufrieden stellend. Das Management prüft derzeit, ob die bisher eingeleiteten Maßnahmen, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage in den nächsten 2 bis 3 Jahren führen sollen, ausreichend sind. Wachstumsfeld Elektronik und Sensorik Im jüngsten Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik erzielte der Konzern ein Umsatzplus von 18,1% und erreichte 49,7 Mio Euro nach 42,1 Mio Euro im Vorjahr. Insbesondere bei PTC- Zuheizern für die Fahrgastzelle, die überwiegend in dieselbetriebenen Fahrzeugen zum Einsatz kommen, verzeichnet das Unternehmen hohe Zuwächse. Der Konzern erwartet weitere Umsatzsteigerungen bei PTC-Zuheizern im nächsten Geschäftsjahr. Die Umsatzentwicklung mit elektronischen Reifendruckkontrollsystemen lagen dagegen mit 10,4 (11,5) Mio Euro erwartungsgemäß – aufgrund des geänderten pflichtmäßigen Einführungsszenario in den USA - leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Konzern rechnet daher in den nächsten beiden Geschäftsjahren mit deutlich höheren Umsatzzahlen. Umsatzträger Erstausrüstung und Handel BERU steigerte den Umsatz in der Erstausrüstung im Berichtszeitraum um 12,8 % auf 130,1 (115,3) Mio Euro. Im Handelsgeschäft erreichte BERU in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Steigerung um 2,6% auf 55,0 (53,6) Mio Euro. BERU ist es gelungen, seine starke Position im Handel in Deutschland und im restlichen Europa auszubauen. Zudem festigte BERU seine Ertragskraft im Geschäftsfeld Allgemeine Industrie, das eine Umsatzsteigerung von 9,2% auf 11,9 (10,9) Mio Euro erzielte. Internationales Wachstum vor allem in Europa und Asien Im Sechsmonatszeitraum 2005 stieg der Konzernumsatz im wichtigsten Absatzmarkt Europa (außerhalb Deutschlands) um 16,5% auf 97,4 (83,6) Mio Euro. Im Heimatmarkt Deutschland legten die Erlöse von 57,0 Mio Euro auf 58,0 Mio Euro nur leicht zu. Dies ist vor allem auf schwächere Dieselabsatzzahlen in Deutschland im zweiten Quartal zurückzuführen. In Nordamerika belief sich der Absatz mit 20,3 (20,2) Mio Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Die Vertriebsregion Asien konnte aufgrund des Dieselwachstums ein erfreuliches Umsatzplus von 17,3% auf 16,3 (13,9) Mio Euro verbuchen, während der Absatz in weiteren Überseemärkten wechselkursbedingt mit 5,0 (5,1) Mio Euro leicht unter dem Vorjahr lag. Dem Konzern ist es gelungen, die Präsenz in internationalen Märkten auszubauen. Der Auslandsanteil am Umsatz stieg auf 70,5% (68,3%). Starke Finanzposition Seine hohe Finanzierungskraft stellte der Konzern erneut mit einem um 27,5% auf 34,8 (27,3) Mio Euro gestiegenen Cashflow unter Beweis. Der operative Free Cashflow stieg auf 17,5 (8,8) Mio Euro. Die liquiden Mittel im Konzern beliefen sich am Ende des Sechsmonatszeitraums auf 86,3 Mio Euro nach 100,6 Mio Euro zum Ende des ersten Quartals. Die Nettofinanzposition verringerte sich um 13,4 Mio Euro auf 66,1 (79,5) Mio Euro im Vergleich zum Ende des ersten Quartals und ist im wesentlichen auf die erfolgte Dividendenauszahlung in Höhe von 11,8 Mio Euro und Steuernachzahlungen in Höhe von 7,6 Mio Euro zurückzuführen. Zum 30. September 2005 beschäftigte BERU 2.715 (2.621) Mitarbeiter. Ausblick Das Unternehmen erwartet im dritten Quartal 2005 (1. Oktober - 31. Dezember 2005) angesichts hoher Energiepreise und der damit einher gehenden Verunsicherung von Konsumenten eine schwache Automobilnachfrage. Das Markt- und Wettbewerbsumfeld ist weiterhin von einem sich verschärfenden Preis- und Margendruck gekennzeichnet. Der Vorstand gibt anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen erstmals auch eine Guidance für das Rumpfgeschäftsjahr 2005 (1. April bis 31. Dezember 2005), das die ordentliche Hauptversammlung der BERU AG am 21. September 2005 beschlossen hat. „Wir erwarten für das Rumpfgeschäftsjahr ein Umsatzwachstum von circa 5% und wollen unser operatives Ergebnis entsprechend proportional steigern“, erklärte Marco v. Maltzan, Vorstandsvorsitzender der BERU AG. Der Konzern rechnet im Neunmonatszeitraum mit einer operativen Gewinnmarge zwischen 13% und 14% vom Umsatz. Operativ sieht sich BERU insbesondere in den Wachstumsmärkten Dieselkaltstarttechnologie sowie im jüngsten Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik angesichts einer starken Produktpipeline gut positioniert. Die BERU AG wird ihren testierten Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 2005 am 30. März 2006 veröffentlichen. Konzern Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernbilanz
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