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BERU steigert Umsatz um 8%Nach einem sehr umsatz- und ertragsstarken ersten Halbjahr war das dritte Quartal für BERU erwartungsgemäß und saisonal bedingt schwächer. Trotzdem konnte BERU in dem schwieriger werdenden Branchenumfeld in den ersten neun Monaten ein Wachstum bei Umsatz und Ertrag erzielen. „Mit einer EBIT-Marge von 12,4% liegen wir im Branchenvergleich im oberen Drittel. Wir rechnen für das Gesamtjahr weiterhin damit, unsere Wachstums- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2006 zu erreichen“, kommentiert Marco v. Maltzan, Vorstandsvorsitzender der BERU AG, die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2006. Bei den Vergleichszahlen des Vorjahres ist zu beachten, dass BERU das Geschäftsjahr mit Wirkung zum 1. April 2005 auf das Kalenderjahr umgestellt hat. Der in den 9-Monatsvergleich einbezogene Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2005 war das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2004/05, das am 31. März endete. Vertriebssegmente entwickeln sich durchweg positiv BERU steigerte den Umsatz in der Erstausrüstung im Berichtszeitraum um 9,1% auf 216,3 (198,3) Mio Euro. Im Handelsgeschäft, das einen Anteil von ca. 28% am Gesamtumsatz hat, erreichte BERU in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Steigerung von 7,8% auf 90,3 (83,8) Mio Euro. Zudem festigte BERU seine Marktposition im Geschäftsfeld Allgemeine Industrie mit einem Umsatz von 19,5 (18,9) Mio Euro. Wachstum in der Zündungstechnik sowie in Elektronik und Sensorik Im Geschäftsfeld Zündungstechnik stiegen die Umsätze um 7,8% von 84,3 Mio Euro auf 90,9 Mio Euro an. Diese Steigerung resultierte sowohl aus einem höheren Zündkerzen- und Zündspulen-Absatz in der Erstausrüstung als auch aus dem starken Handelsgeschäft. Sehr positiv entwickelte sich das jüngste Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik: im Berichtszeitraum erzielte der Konzern mit 97,6 (73,8) Mio Euro hier ein Plus von 32,2%. Wesentliche Wachstumsträger waren das Reifendruckkontrollsystem TSS sowie das PTC-Zuheizsystem für die Fahrgastzelle. Dagegen verzeichnete BERU in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres im Kerngeschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie einen leichten Umsatzrückgang von 3,7%. Zum einen beeinflusste der hohe Preisdruck seitens der Kunden diese Entwicklung. Zum anderen haben Produktionskürzungen einiger Hersteller zu Absatzrückgängen in der Erstausrüstung geführt. Wachstum in allen Regionen Regional betrachtet legte der Konzernumsatz im für BERU wichtigsten Absatzmarkt Europa (exkl. Deutschland) um 5,1% auf 157,4 (149,8) Mio Euro zu. Auch im Heimatmarkt Deutschland stiegen die Erlöse um fast 10% auf 97,8 (89,1) Mio Euro. Das höchste Umsatzplus wurde in Nordamerika mit 16,7% auf 35,6 (30,5) Mio Euro erreicht, während in Asien ein Umsatz von 27,6 (24,9) Mio Euro erwirtschaftet wurde. In den restlichen internationalen Märkten lagen die Erlöse bei 7,7 (6,7) Mio Euro. Der Auslandsanteil lag mit 70,0% auf dem Niveau des Vorjahres. Hohe Liquidität BERU konnte seine Liquidität in den ersten neun Monaten deutlich verbessern. Das Nettofinanzvermögen stieg um 14,4 Mio Euro auf 87,2 (72,8) Mio Euro. Die Bankverbindlichkeiten reduzierten sich durch Darlehenstilgungen von 11,1 Mio Euro auf 0,2 Mio Euro. Damit ist das Ludwigsburger Unternehmen faktisch schuldenfrei. Mit der hohen Liquidität stehen dem Unternehmen ausreichend Mittel zur Verfügung, das weitere Wachstum sowohl organisch als auch durch Zukäufe zu finanzieren. BERU hat seine Investitionstätigkeit in effizientere Produktionseinrichtungen im In- und Ausland konsequent fortgeführt. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres investierte das Unternehmen 21,2 (28,0) Mio Euro bzw. 6,5% des Umsatzes in Produktionsanlagen im In- und Ausland, die vollständig aus dem erwirtschafteten Cashflow finanziert werden konnten. Für das Gesamtjahr wird eine Investitionsquote von ca. 7,5% erwartet. Der BERU Konzern beschäftigte zum 30. September 2006 weltweit 2.541 Mitarbeiter (30. Juni 2006: 2.562). BERU weiter auf Kurs Der Ludwigsburger Automobilzulieferer BERU hält an seiner Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2006 fest, einen Konzernumsatz am Ende des Zielkorridors zwischen 425 und 435 Mio Euro sowie ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) von mindestens 52 Mio Euro zu erwirtschaften. „Das Unternehmen ist zuversichtlich, sich auch in Zukunft durch Produktneuanläufe in den drei Geschäftsfeldern und durch weitere Effizienzsteigerungen im Branchenumfeld überdurchschnittlich behaupten zu können,“ so der Vorstandsvorsitzende Marco v. Maltzan. „Wir sehen uns derzeit weltweit einem verschärftem Preis- und Margendruck ausgesetzt. Die auch weiterhin zu erwartenden hohen Rohstoffpreise können aber nur teilweise durch Produktivitätsfortschritte ausgeglichen und wegen des starken Wettbewerbs nur begrenzt an Kunden weitergegeben werden. Für die kommenden zwei Jahre rechnen wir deshalb zum jetzigen Zeitpunkt beim Umsatz und beim Ergebnis mit einem etwas geringerem Wachstum als in den vergangenen Jahren.“ BERU Geschäftsentwicklung der 9-Monate 2006 (1. Januar – 30. September 2006) auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen:
¹ Auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen ² Stand zum 30.6.2006
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