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Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG
Handelsgeschäft witterungsbedingt schwach In einem sich verschärfenden Marktumfeld haben Preis- und Margendruck bei gleichzeitig hohen Rohstoff- und Energiepreisen auch im ersten Quartal zugenommen. Der starke Euro hat zudem zu einer Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit geführt. Gleichzeitig gingen die Umsätze im margenstarken Handelsgeschäft aufgrund der im Unterschied zum Vorjahresquartal ungewohnt milden Temperaturen in den ersten drei Monaten um fast 6% auf 30,9 (32,8) Mio Euro zurück. Die Umsätze in der Erstausrüstung legten dagegen um 0,8% auf 77,8 (77,2) Mio Euro zu. Im Segment Allgemeine Industrie, in dem das Geschäft mit Öl- und Gasbrennerherstellern und der Industrieelektronik zusammengefasst sind, erzielte BERU im ersten Quartal ein Umsatzwachstum von 9,3% auf 8,1 (7,4) Mio Euro. Wachstum in der Zündungstechnik sowie Elektronik und Sensorik Im Geschäftsfeld Zündungstechnik stiegen die Umsätze um 12,5% von 30,5 Mio Euro auf 34,3 Mio Euro an. Diese Steigerung resultierte in erster Linie aus dem höheren Zündspulenabsatz in der Erstausrüstung. Positiv entwickelte sich auch das Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik: im Berichtszeitraum erzielte der Konzern mit 38,8 Mio Euro hier ein Plus von 16,6%. Wachstumsträger war das Reifendruck-Kontrollsystem TSS. Erwartungsgemäß musste BERU einen Umsatzrückgang bei PTC-Zuheizsystemen trotz eines gestiegenen Absatzvolumens hinnehmen. Eine kosten- und preisgünstigere Produktlösung ist hierfür die Ursache. Das Wachstum im Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik führt außerdem zu einer Verschiebung des Produktions- und Absatzmixes hin zu elektronischen Produkten, die einen erheblich höheren Materialanteil als die Produkte der anderen beiden Geschäftsfelder haben. Im Geschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 53,6 Mio Euro auf 43,6 Mio Euro. Neben einem langsamer als geplanten Anlauf eines ISS (Instant Start System)-Auftrags in den USA, führten das aufgrund des milden Winters schwache Handelsgeschäft im ersten Quartal und der sich am Markt weiter verschärfende Preisdruck zu dieser Entwicklung. Differenziertes Bild bei regionaler Umsatzbetrachtung Regional betrachtet legte der Konzernumsatz im Heimatmarkt Deutschland um 13,5% auf 39,8 (35,1) Mio Euro zu. In Europa (exkl. Deutschland) gingen die Erlöse auf 50,4 (57,3) Mio Euro zurück. Auch in Nordamerika musste BERU Umsatzeinbußen hinnehmen. Dort lag der Umsatz bei 9,5 Mio Euro nach 12,9 Mio Euro im Vorjahr. Das höchste Umsatzplus wurde in Asien mit 29,1% auf 12,5 (9,7) Mio Euro erreicht. In den restlichen internationalen Märkten erzielte BERU Erlöse von 4,5 (2,4) Mio Euro. Der Auslandsanteil lag bei 65,9%. Weiterhin hohe Liquidität Die liquiden Mittel des Konzerns erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr auf 104,9 (75,8) Mio Euro. Betrachtet man die Nettofinanzposition so erreichte BERU hier einen Anstieg um 38,5% auf 104,7 (75,6) Mio Euro. BERU investierte im ersten Quartal 6,1% vom Konzernumsatz bzw. 7,1 (8,7) Mio Euro in den Ausbau der Produktionsanlagen im In- und Ausland. Zum 31. März 2007 beschäftigte der Konzern 2.580 Mitarbeiter (zum 31. März 2006 lag die Beschäftigtenzahl bei 2.609). BERU hält an Prognose für 2007 fest Trotz des witterungsbedingt schwächeren ersten Quartals hält der Vorstand der BERU AG an seiner Jahresprognose fest und geht im laufenden Geschäftsjahr und 2008 beim Umsatz von einer Steigerung im niedrigen einstelligen Bereich und beim Ergebnis von einer Phase der Konsolidierung aus. Ab 2009 sollen Neuaufträge und das Hochlaufen neuer Produkte wieder zu einem stärkeren Wachstum führen. BERU Geschäftsentwicklung des 1. Quartals 2007 (1. Januar – 31. März 2007) auf Basis vorläufiger ungeprüfter Zahlen
¹ Auf Basis vorläufiger, ungeprüfter Zahlen
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