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BERU AG legt Zahlen für 1. Halbjahr 2008 vorHandelsgeschäft setzt positive Entwicklung fortDas Handelsgeschäft, das im vergangenen Geschäftsjahr sehr schwach verlaufen war, startete besser in das laufende Jahr. Der positive Trend setzte sich auch im zweiten Quartal fort und so konnte BERU hier im ersten Halbjahr 2008 ein Umsatzplus von 6,2% auf 59,8 (56,3) Mio Euro verbuchen. In der Erstausrüstung erhöhten sich die Umsätze in den ersten sechs Monaten 2008 um 1,8% von 154,5 auf 157,3 Mio Euro, liegen aber dennoch hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück. Dieselkaltstarttechnologie schwach – Elektronik und Sensorik wachstumsstarkIm Kerngeschäftsfeld Dieselkaltstarttechnologie verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang auf 81,5 (82,6) Mio Euro. Insbesondere der starke Euro sowie der sich weiter verschärfende Preis- und Wettbewerbsdruck trugen zu dieser Entwicklung bei. Dennoch konnte BERU seine weltweit führende Position in der Dieselkaltstarttechnologie behaupten. Die Erlöse in der Zündungstechnik konnten im Berichtszeitraum leicht um 1,1% auf 65,9 (65,2) Mio Euro gesteigert werden. Insbesondere der Absatz von Zündspulen und Zündungsteilen sowie das Handelsgeschäft stützten diesen Umsatzanstieg. Die Umsätze im Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik konnten im ersten Halbjahr um 8,6% auf 83,0 (76,4) Mio Euro gesteigert werden. Wachstumsträger in diesem Bereich war das Reifendruck-Kontrollsystem TSS. Hier stiegen die Erlöse um 16,6% auf 40,0 (34,3) Mio Euro. Ergebnis durch Sondereinflüsse belastet - Effizienzsteigerungsprogramm konsequent fortgeführtDas Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) belief sich im ersten Halbjahr 2008 auf 15,8 (24,4) Mio Euro, was einer EBIT-Marge von 6,9 (10,9)% entspricht. Einmalige Sondereffekte wie u.a. Aufwendungen für die Restrukturierung an ausländischen Standorten sowie außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen, die vorgenommen werden mussten, belasteten das Ergebnis dabei sehr stark. Weiterhin wirkten sich erhöhte Aufwendungen für Gewährleistungen negativ aus. Diese Effekte konnten nicht vollständig über interne Sparmaßnahmen kompensiert werden. Bereinigt um die Sondereffekte konnte das Unternehmen jedoch das adjustierte Ergebnis stabil auf Vorjahresniveau halten. BERU wird weiterhin intensiv an der Optimierung seiner Prozesse und Strukturen sowie an Produktivitätssteigerungen arbeiten. Seit dem Start des Effizienzsteigerungsprogramms im Dezember 2007 konnte BERU weltweit rund 130 Stellen abbauen. Das Unternehmen hat die Produktion am Standort Mexiko eingestellt und in Kürze wird ein Produktionsstandort in Italien geschlossen. BERU hat darüber hinaus zum 1. August 2008 seine 49%-ige Beteiligung an dem niederländischen Joint Venture IMPCO-BERU Technologies B.V. veräußert. Schwache Nachfrage trübt AusblickAngesichts der schwachen Nachfrage, des zunehmenden Preisdrucks sowie der steigenden Rohstoff- und Energiepreise geht der Vorstand mittlerweile von einem leicht rückläufigen Umsatz um etwa 3 bis 4% im laufenden Geschäftsjahr aus. Beim EBIT rechnet BERU aufgrund der negativen Sondereffekte nicht damit, den angestrebten Wert zwischen 40 und 45 Mio Euro zu realisieren. Vielmehr korrigiert das Unternehmen die Prognose auf 30 bis 35 Mio Euro. Bereinigt um die Sondereinflüsse wird das adjustierte Ergebnis etwa auf Vorjahresniveau liegen. „Um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir unsere Anstrengungen noch verstärken, um Kosten einzusparen und die Produktivität zu erhöhen“, betont Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Waldhier. „Parallel werden wir unsere Innovationsfähigkeit weiter stärken.“ Für 2009 erwartet der Vorstand ein Jahr der Konsolidierung. Ab 2010 soll dann wieder ein leichtes Umsatzwachstum erzielt werden. Den Halbjahresbericht 2008 finden Sie auf unserer Internetseite unter http://www.beru.com/halbjahresbericht . BERU Geschäftsentwicklung 1. Halbjahr 2008 (1. Januar – 30. Juni 2008)auf Basis ungeprüfter Zahlen Konzern Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernbilanz
1Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile Weitere Kennzahlen
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