Spannung in jeder Situation: geprüfte BERU Markenqualität für den kompletten Zündungsstrang
Mit mehr als 1.200 Zündleitungssätzen und Einzelzündleitungen sowie 160 Zündspulentypen bietet BERU Werkstatt und Handel ein absatzstarkes Produktprogramm in Erstausrüsterqualität.
(Ludwigsburg, 28. August 2008) Sind Zündkabelsätze als Umsatzträger für Handel und Werkstatt ein Auslaufmodell, weil sie in neueren Fahrzeugen nur noch teilweise verbaut werden? Keinesfalls. Bewertet nach Zulassungsjahr und Kfz-Bestand gehen BERU Produktmanager davon aus, dass allein auf den Straßen Europas über 100 Millionen Fahrzeuge mit Zündleitungen oder Zündkabelsätzen unterwegs sind. Außerdem benötigen auch die neuen Generationen von Steckerzündspulen und Zündspulenblöcken, wie sie BERU für nahezu alle gängigen Fahrzeugtypen im Programm hat, optimal passende Zündleitungen, um die Zündkerzen mit der nötigen Energie zu versorgen.
Ihr aufwändiges Innenleben sieht man BERU Zündleitungen und Zündkabelsätzen auf den ersten Blick nicht an. Dabei müssen sie im Motorraum technische Höchstleistungen vollbringen: Dort herrschen durch Katalysatoren und immer leistungsfähigere, kompaktere Motoren Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius; elektronische Zündanlagen produzieren Hochspannungen bis zu 30.000 Volt. Diesen Ansprüchen genügen Zündleitungen der Klasse PVC-Hypalon – vor wenigen Jahren noch ausreichend – heute längst nicht mehr. In aktuellen Fahrzeugen müssen sogar Zündleitungen der Klasse F Silikon mit einer Temperaturbeständigkeit bis 220 Grad Celsius und einer Durchschlagsfestigkeit von 40.000 Volt verbaut werden. Die qualitativ hochwertigen, marktabdeckenden Einzelleitungsprogramme CopperCable und PowerCable von BERU enthalten deshalb ausschließlich Silikonzündleitungen der Klasse F. Sie sichern vor
Energieverlust, bieten optimalen Schutz gegen Vibrationen, Wasser, Säure, Öl, Benzin und erfüllen mit den entsprechenden Steckern höchste Anforderungen in Sachen Entstörsicherheit und Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV).
Bei den Fahrzeugen im Markt werden aktuell Zündkabel in drei unter-schiedlichen Techniken eingesetzt: Zündleitungen mit Kupferkern und in den Steckern integrierten Entstörwiderständen, Reaktanzkabel, Widerstandszündleitungen mit Edelstahldrahtwiderstand und Widerstandszündleitungen mit Kohlewiderstand. BERU fertigt Zündleitungen für die Erstausrüstung und in identischer Ausführung und Qualität für Handel und Werkstatt:
- BERU CopperCable: Silikon-Kupfer-Einzelzündleitungen für fast alle Modelle der Marken Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche, SEAT, Skoda, VW und diverse Opel-Modelle,
- BERU PowerCable: Silikon-Widerstands-Einzelzündleitungen für Fahrzeuge französischer, italienischer und japanischer Hersteller mit ferromagnetischem Kern und Edelstahlwicklung,
- BERU CarbonCable: Silikon-Carbonwiderstands-Zündleitungssätze für fast alle Modelle der Marken Ford und Opel mit Wirkwiderstand (15-25 kOhm pro Meter Zündleitung).
BERU Zündleitungen und Zündleitungssätze in Erstausrüsterqualität garantieren einen präzisen Zündablauf, optimale Motorleistung und sparsamen Kraftstoffverbrauch. Dazu erfüllen sie folgende technische Anforderungen:
- Hochspannungssicherheit bis 40.000 Volt,
- Hochtemperaturfestigkeit bis 220 Grad Celsius‚
- absolute Wasserdichtigkeit,
- korrosionsfestes und sicheres Kontaktierungssystem,
- Entstörung nach Vorgaben der Fahrzeughersteller (VDE-Norm),
- extreme Vibrationsstabilität.
BERU Zündleitungen: optimal statt universal
Zündleitungen im Motorraum sind Verschleißteile, die ihr Lebensdauerlimit meist kurz nacheinander erreichen. Werkstatt-Profis wissen deshalb: Hat ein Fahrzeug das entsprechende Alter oder eine hohe Kilometerlaufleistung, empfiehlt es sich gleich den kompletten Zündleitungssatz auszutauschen. Außerdem gilt: Die Komponenten einer Zündanlage sind komplex und müssen deshalb exakt aufeinander abgestimmt sein. Wird deshalb versehentlich eine Zündleitung mit einer anderen Technik nachgerüstet – beispielsweise ein Kohle- statt Kupferzündkabel – kann dies zu massiven Störungen im Motormanagement führen, die EMV und sogar sicherheitsrelevante elektronische Bauteile beeinträchtigen.
Zündleitungen und Zündkabelsätze, die laut Herstellerangaben in mehrere Motoren passen sollen, können Kunde und Werkstatt durch Reklamationen und Folgekosten genauso teuer zu stehen kommen wie Billignachbauten. Das Nachrüsten so genannter Universallösungen führt beispielsweise oft zu Zündaussetzern und im schlimmsten Fall sogar zu Katalysatorschäden. Die möglichen Ursachen für Defekte sind vielfältig:
- zu kurze Anschlussteile,
- keine passgenauen Stecker,
- falsche Länge: Ist das Kabel zu lang oder sitzt der Stecker zu hoch, passt die Motorabdeckung nicht mehr,
- zu geringer Dichtlippen-Durchmesser: Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den Zündkerzenschacht,
- minderwertige Materialien, keine ausreichende Temperaturbeständigkeit, unzureichende Durchschlagfestigkeit,
- falsche oder nicht ausreichende Widerstandswerte
BERU bietet deshalb für nahezu jedes Fahrzeug die richtige, passgenaue Zündleitung. Das Handelsprogramm des Ludwigsburger Spezialisten für Zündungstechnik, Dieselkaltstarttechnologie, Elektronik und Sensorik umfasst dazu 623 Zündkabel, 648 Kabelsätze und 115 Stecker.
BERU Zündspulen: Umsatz mit Markenqualität
Ob klassische Becherzündspule für ältere Fahrzeugmodelle, Doppelfunken-Zündspulen, Kerzenschacht-/Steckerzündspulen oder Zündspulenleisten: BERU hat 160 Spulentypen in Erstausrüsterqualität für zirka 3.700 Fahrzeugmodelle im Programm. Billignachbauten, wie sie auch in diesem Produktsegment im Kfz-Teile-Markt angeboten werden, erreichen bei weitem nicht die elektrischen Eigenschaften und thermische Belastbarkeit der Originalspulen. Sie sind oft nicht optimal funktionsfähig und können schon nach kurzer Zeit ausfallen. Nachbauteile mit integrierter Elektronik werden von Billignachbauern oft von Hand aus einer Vielzahl minderwertiger Bauteile zusammengestückelt. BERU bestückt dagegen beispielsweise Zündmodule mit zur Steuerung kompatiblen IC-Elektronikbauteilen auf automatischen Fertigungsstraßen und unterzieht seine Produkte während des ganzen Produktionsprozesses detaillierten Qualitätsprüfungen.