Jetzt zusätzlichen Umsatz generieren: Die neue BERU Ultra X Titan sorgt für noch mehr Zündsicherheit in der kalten Jahreszeit
Kälte und Nässe belasten Zündanlage und Elektrik im Winter zusätzlich. Ein Check vom Werkstatt-Profi beugt Startproblemen vor.
Ludwigsburg, 4. Januar 2010 – In Zeiten knapper Kassen sparen viele Autofahrer beim Service – und damit an der völlig falschen Stelle. Denn wer zu Beginn der kalten Jahreszeit Zündanlage und allgemeine Elektrik in der Werkstatt überprüfen lässt, ist im Winter mit dem guten Gefühl unterwegs, alles für seine Sicherheit getan zu haben.
Werkstätten sollten deshalb gerade jetzt ihre Kunden verstärkt dafür sensibilisieren, welche zentrale Rolle zum Beispiel Zündkerzen für das korrekte Funktionieren eines Benzinmotors spielen. Sind sie am Ende ihres Produktlebens angelangt, kommt es zu ernsthaften Startproblemen. Außerdem erhöht sich auf jeden Fall der Kraftstoffverbrauch. Treten beim Betrieb des Motors Zündaussetzer auf, zerstören diese womöglich sogar den Katalysator.
„Zündkerzen sind Verschleißteile“, erklärt Giuseppe DeMasi, Leiter Produkt-management der BERU Systems, „und müssen deshalb regelmäßig ausgewechselt werden. Denn nur optimal an den Motor angepasste und nach den Wechselintervallen des Fahrzeugherstellers getauschte Zündkerzen gewährleisten eine hohe Betriebssicherheit sowie eine umweltfreundliche, Kraftstoff sparende Verbrennung des Gemischs. Autofahrer sollten die Zündkerzen ihres Fahrzeugs deshalb bereits zu Beginn der kalten Jahreszeit in der Werkstatt vom Fachmann prüfen und – falls notwendig – gleich satzweise durch die neue BERU Ultra X Titan ersetzen lassen.“
Die neue BERU Ultra X Titan: sicherer Kaltstart bei optimaler Kraftstoffausnutzung
Die von BERU Systems entwickelte Hochleistungszündkerze ermöglicht dank der innovativen Geometrie ihrer Poly-V-Dachelektrode aus einer extrem abbrandfesten Nickel-Titan-Legierung eine zuverlässige, hochsichere Zündung bei gleichzeitig optimaler Kraftstoffausnutzung. Ein weiterer Garant für eine sichere Entflammung ist die Corona-Vorentladung der BERU Ultra X Titan. Sie verhindert effektiv den elektrischen Nebenschluss zwischen Hochspannung und elektrischer Masse, wie er vor allem während des Starts durch elektrisch leitfähigen Ruß entstehen kann. Das bedeutet: Der Benziner startet problemlos. Selbst bei extrem tiefen Temperaturen oder nach mehreren Kurzstreckenfahrten verrußt die Ultra X Titan nicht.
Technische Hochleistungsprodukte wie die BERU Ultra X Titan fordern von Werkstatt-Profis einen sachgemäßen Umgang. „Beim Austausch ist es besonders wichtig, das passende Werkzeug zu verwenden“, weiß DeMasi. Außerdem sollte man immer auf das vom Hersteller vorgeschriebene korrekte Drehmoment achten. Denn für die neue Ultra X Titan wie für herkömmliche BERU Zündkerzen gilt: Ein zu hohes Drehmoment kann die Kerzen beschädigen. Ein zu niedriges bewirkt eine Lockerung der Zündkerze. Sie wird zu heiß, es kommt zu Glühzündungen, klopfender Verbrennung und in Folge zum Motorschaden.
Wichtig: Die Herstellerangaben zum korrekten Drehmoment beziehen sich immer auf Zündkerzen mit trockenem, ungefettetem Gewinde. Denn die starke Nickelauflage der Kerzengewinde ist weich und lässt sich ohne Fett gut in den Motorblock ein- und ausschrauben. „Wer das Gewinde unnötigerweise trotzdem einfettet oder einölt, schraubt die Zündkerze bei gleichem Drehmoment zu fest ein“, weiß BERU Systems Fachmann DeMasi, „Dabei wird der innere Dichtungsring zerdrückt, die Wärme lässt sich nicht mehr abführen. Glühzündung bis hin zum Motorschaden sind die Folge.“
Tipps für Werkstatt-Profis: Zündkerzen fachmännisch montieren
Für die fachgerechte Montage von Zündkerzen sollten Werkstatt-Profis außerdem beachten, dass keinesfalls Schmutz rund um die Kerzenöffnung in den Brennraum gelangt. Deshalb Zündkerzen zunächst um einige Gewindegänge lockern, den Kerzenschacht mit Druckluft säubern und dann erst die Zündkerzen ganz herausschrauben.
Treten nach einem Zündkerzenwechsel sporadisch Zündaussetzer über den gesamten Drehzahlbereich auf, kann der durch Wärme spröde gewordene Dichtgummi des Kerzensteckers dafür die Ursache sein. Es kommt zu Spannungsüberschlägen am Zündkerzenhals. „Versprödete, festgebackene Zündkerzenstecker sollten deshalb grundsätzlich ausgetauscht werden, damit kein Isolatorüberschlag entsteht“, erklärt DeMasi. Erneutes Verbacken verhindert das spezielle BERU Zündkerzen-Steckerfett, das direkt in den Stecker gestrichen wird. Es vereinfacht die Montage und Demontage der Stecker und verhindert außerdem Wassereintritt und Korrosion. Zusätzlich schützt es die Stecker vor Versprödung und macht Hochspannungsüberschläge an der Zündkerze unmöglich.
Moderne Motoren stellen Werkstattmitarbeiter beim Zündkerzenaustausch oft vor zusätzliche Probleme, beispielsweise durch tief im Zylinderkopf sitzende Zündkerzen und -stecker. Beim Ein- und Ausbau tief sitzender Zündkerzen besteht die Gefahr, dass man den Zündkerzenschlüssel schräg verkantet und dabei der Zündkerzen-Isolator zerstört wird. Um dies zu vermeiden, hat die BERU Systems die Zündkerzen-Montagehilfe für nahezu alle Fahrzeugmodelle im Programm. Einfach in die 3/8’’-Zündkerzenverlängerung stecken und in den Kerzenschacht drücken. Der Zündkerzenschlüssel bleibt dann stets parallel zum Schacht und kann nicht verkanten. Aus der Praxis für die Praxis hat die BERU Systems zusätzlich eine flexible Zündkerzen-Montagehilfe entwickelt. Der „verlängerte Arm des Monteurs“ wird beim Ein- und Ausschrauben der Zündkerze auf den Isolator gesteckt. Er hält die Kerze beim fachmännischen Lockern oder Anziehen sicher fest und verhindert so Verletzungen oder Verbrennungen der Hand.